Die Nebenkosten steigen, Mieten werden immer teurer
Die Nebenkosten steigen, Mieten werden immer teurer
Inzwischen sind die Nebenkosten ein großer Bestandteil der Miete.
Die Mieter wenden ca. 35 % ihrer laufenden Wohnbelastung für Heizung, Müll Grundsteuer usw. auf.
Die durchschnittlichen Nebenkosten einer 80 qm großen Wohnung belaufen sich auf 195 Euro pro Monat.
Am stärksten schlagen da die Heizkosten zu Buche. Man kann damit rechnen, dass allein durch den gestiegenen Ölpreis mit Mehrkosten von ca. 30 % zu rechnen ist, so der Mieterbund.
Mehr und mehr Menschen erhalten Wohngeld, weil sie sich die Miete nicht mehr leisten können. Die Zahl der Wohngeldempfänger stieg im im vergangenen Jahr weite.
9 Prozent aller privaten Haushalte erhielten Ende 2004 Wohngeld, so das Statistische Bundesamt. Ein Jahr vorher waren es nur 8,7 Prozent, also etwa 100.000 weniger.
Der Mieterbund erstellte einen Betriebskostenspiegel, der nun jährlich fortgeschrieben wird und in nächster Zeit auch Durchschnittszahlen von Bundesländer und Städte enthält.
Der erste bundesweite Betriebskostenspiegel weist für 15 bzw. 16 verschiedene Betriebskostenarten Durchschnittswerte, kritische obere Grenzwerte und untere Grenzwerte aus.
Ziel des Betriebskostenspiegels ist es, Transparenz und Vergleichbarkeit sowohl für Wohnungssuchende als auch für die mehr als 21 Millionen Haushalte herzustellen, die jährlich Betriebskostenabrechnungen erhalten. Er soll auchl Vermietern Hinweise geben, wo Einsparmöglichkeiten existieren und Maßnahmen eingeleitet werden sollten, um überhöhte Betriebskosten zu reduzieren.
Die wichtigsten Vorteile sind:
Mit Hilfe des Betriebskostenspiegels können Mieter überblicken, ob die einzelnen Kosten der Höhe nach plausibel sind.
Vor Abschluss eines Mietvertrages kann der Wohnungssuchende erkennen ob die Nebenkostenvorrauszahlung realistisch ist und wie viel er im Endeffekt bezahlt, wenn er die Wohnung mietet.
Im Zuge der Überprüfung von Nebenkostenabrechnungen bieten Betriebskostenspiegel Anhaltspunkte für überhöhte oder unwirtschaftliche Kostenpositionen.
Vermieter haben die Chance, Ausreißerpositionen zu erkennen, vergleichsweise hohe Ausgaben für einzelne Betriebskostenarten zu identifizieren und gegebenenfalls Maßnahmen zur Kostenreduzierung einzuleiten.
Hier geht’s zum Betriebskostenspiegel:
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