Dieses Jahr noch bauen hier Tipps für Bauherren
In jeder Phase einer Bauplanung braucht der Bauherr gute Nerven und er muss auch aufpassen.
Ob es die Baugenehmigung ist , die noch erteilt werden muss oder ob schon gebaut wird. Überall muss der Bauherr aufmerksam sein.
Der Immobilienverband Deutschland hat deshalb für Bauherren 12 wichtige Tipps zusammengestellt.
Hier die ersten 6 Tipps:
1.) Im nächsten Jahr wird die Mehrwertsteuer auf 19 % erhöht, deshalb denken viele Bauherren dass sie noch dieses Jahr den Bau beginnen müssen um der Mehrwertsteuererhöhung zu entgehen. Man sollte deshalb nicht überstürzt bauen, denn selbst wer in diesem Jahr bereits den ersten Abschlag zahlt muss damit rechnen, dass die Steuererhöhung ihn doch erfasst. Denn der Mehrwertsteuersatz wird dann erst mit der Endabnahme (Schlussrechnung) verrechnet.
2.) Die Eigenheimzulage gibt es nicht mehr allerdings werden bestimmt Bauvorhaben noch immer gefördert vom Staat. Als Beispiel bietet die KFW für Neubau oder Modernisierung von Wohnraum mehrere Kreditprogramme an ebenso zur Energieeinsparung.
Neben den Krediten für Wohneigentum werden auch Darlehen mit günstigen Zinssätzen für Maßnahmen zum Energiesparen und zur Verringerung des Kohlendioxid Austoßes.
Die KFW Mittel sind nicht an bestimmte Einkommensgrenzen gebunden und stehen daher grundsätzlich jedem Haus und Wohnungseigentümer offen, der eine der förderfähigen Maßnahmen durchführt.
3.) Der Flächennutzungsplan sollte beachtet werden, denn wer bei neuen Baugebieten als einer der ersten kauft kann sich dass beste Baugrundstück aussuchen. Der Käufer kann sich dann allerdings nur anhand des Bebauungsplans einschätzen, wie sich das Baugebiet entwickelt. Liegen in der Nähe Kläranlagen, Tierheim , Flugplätze oder stark befahrene Straßen stören diese sicherlich auf Dauer fast jeden.
4.) Man sollte sich die Bodenqualität zusichern lassen. Die Tragfähigkeit des Bodens und die Lage des Grundwasserstandes können die Grundstückungskosten stark beeinflussen.
Wird an der Bodenqualität gezweifelt, sollte man sich bei der zuständigen Abfallbehörde im Altlastenkataster nachschauen,
Ebenso sinnvoll ist auch ein Blick in die Bodenkarte des geologischen Landesamtes.
Will man ganz sicher gehen, sollte man im Kaufvertrag auf eine entsprechende Zusicherung des Verkäufers bestehen, dass die Bodenqualität des Grundstücks einwandfrei ist.
5.) Eine Bauversicherung sollte unbedingt vor dem Baubeginn abschließen.. Insgesamt sind 4 Versicherungen notwendig.
Die Bauwesenversicherung schützt vor unvorhersehbar eintretende Schäden am Bauwerk während der Bauzeit.
Die Bauherrenhaftpflichtversicherung deckt das Haftungsrisiko des Bauherren als Eigentümer für Schäden an fremden Personen und Sachschäden.
Die Rohbaufeuerversicherung deckt bis zum Bezug Feuerschäden am Rohbau des Hauses.
Bei der Bauhelferversicherung sind die Berufsgenossenschaft zuständiger Ansprechpartner.
6. Bei einem Konkurs des Bauunternehmers hilft die Vertragserfüllungsbürgschaft. Vor Baubeginn sollte sich der Bauherr versichern dass zumindest das Generalbauunternehmen eine Vertragserfüllungsbürgschaft vorweisen kann.
Bei einer eventuellen Insolvenz des Bauunternehmen sorgt der Bürge dafür, dass das haus des Bauherren zu Ende gebaut wird.
Da dieser Bürge schon leistungsstark sein sollte, ist es ratsam als Bauherr nur eine Bank oder Versicherung zu akzeptieren.
Diese Vertragserfüllungsbürgschaft hilft nicht nur dass das Haus zu Ende gebaut wird sondern der Bauherr könnte auch Arbeiten von einer anderen Firma ausführen lassen, wenn zum Beispiel Handwerker Termine nicht einhalten und es dadurch zu erheblichen Zeitverzögerungen kommt.
Die restlichen Punkte 7 bis 12 lesen Sie hier in den nächsten Tagen.
Quelle: IVD
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