Immobilienmarkt in Deutschland

Seit Mitte der 90 er Jahren stagniert der Immobilienmarkt in Deutschland, ganz im Gegensatz zu anderen Ländern.

Dort wurden die Menschen, die Immobilieneigentum hatten, ganz ohne ihr Zutun vermögender.
Dies hatte dann auch noch einen positiven Effekt für die Wirtschaft wie z. Bsp. in USA.

Dort wurden allein im Jahr 2005 die im Wert gestiegenen Immobilien mit 600 Milliarden Dollar extra beliehen.

Ein 1/4 bis 1/3 ging direkt in den Konsum und haben so die Wirtschaft angekurbelt.

Allerdings sorgen hier in Deutschland einige strukturelle Schwächen dafür, dass dies nicht möglich ist.

Allen Voran die 100% Finanzierung, mit den Gesamtkosten plus Nebenkosten der Immobilie ist in Deutschland kaum möglich.

In Deutschland werden 20-30 % Eigenkapital verlangt um überhaupt eine Finanzierung zu bekommen.

So wird das geforderte Eigenkapital eine zu große Hürde für viele Menschen in unserem Land.

Als weitere Bremse für den deutschen Immobilienmarkt hat sich das deutsche Mietrecht entwickelt.

Mieter werden weit mehr geschützt als Vermieter , selbst bei Nichtzahlung der Miete dauert es einige Zeit bis man den Mieter vor die Tür setzen kann.

Die vermietete Immobilie als Wertanlage ist so für viele Investoren nicht mehr attraktiv, hinsichtlich des Verwaltungsaufwandes und der Risiken.

Durch die Abschaffung der Eigenheimzulage seit dem 01.01.2006 sorgt sicher auch nicht für eine Belebung des Immobilienmarktes in Deutschland.

Die Erwägungen unserer Regierung demnächst auch Wertsteigerungen von Immobilien zu besteuern, ist sofern es denn kommen sollte, eine weitere Bremse für den Immobilienmarkt, nur diese Gründe interessieren unsere Politiker nur wenig.

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