Schrottimmobilien vor Gericht

Ein sehr interessanter Bericht über den Badenia Skandal um überteuerte Schrottimmobilien ist auf stern.de zu lesen.
In den 90 er Jahren waren vielen tausend Kleinanleger Eigentumswohnungen als Rundumsorglos Paket verkauft worden.

Über die Miete und den Steuervorteil sollten sich diese Eigentumswohnungen eigentlich von selbst finanzieren.

Die Käufer der Immobilien mussten einem Mietpool beitreten.

Die Wohnungen waren durch verdeckte Provisionen überteuert und auch noch in keinem guten Zustand. Einige der Käufer sind inzwischen finanziell ruiniert und sogar 5 nahmen sich das Leben.

Die Staatsanwaltschaft in Dortmund hat ende des letzten Jahres gegen die früheren Geschäftsführer der Vermittlerfirma Heinen & Biege Anklage wegen Betrugs erhoben.

Im Kaufpreis der Immobilien hätten sich nicht von den Käufern erkennbar diverse Provisionen und Abgaben verborgen, welche an die Vermittlerfirma und die Badenia weitergeleitet worden sind.

Wie auch zu lesen ist, will die Mannheimer Staatsanwaltschaft trotz allem den ehemaligen Finanzvorstand der Badenia nicht anklagen sondern das Verfahren gegen Zahlun einer Geldbuße einstellen
Am 20. März wird im Zusammenhang mit den zahlreichen Zivilklagen von geprellten Immobilienkäufern gegen die Badenia, der Bundesgerichtshof ein Grundsatzurteil zur Haftung der Bausparkasse fällen.

Quelle: stern.de

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